“Larvenrettungsaktion” in Aigen

Strahlender Sonnenschein, kein Tropfen Regen, Temperaturen, bei denen sich die Badelust regt: so sahen die heurigen Osterferien aus, zur Freude der Menschen, zum Leid der Feuersalamander. Denn die kleinen Bäche, in denen die Weibchen regelmäßig im Frühjahr ihre Larven ablegen, vertrocknen samt ihren Einwohnern!!!

So machten wir uns (Christina, Florian, Teresa, Julia) am 20. April auf zu einer Larvenrettungsaktion und zwar zu einem Bach im „Salamanderparadies“ Aigen (am Stadtrand von Salzburg). Dort erwarteten uns erschütternde Bilder von komplett trockenen Bachabschnitten und um ihr Überleben kämpfenden Larven.


Käfer, der gerade versucht, eine der Larven im vertrockneten Tümpelchen zu verspeisen

Wir fischten mit kleinen Keschern die Larven aus den Tümpelchen, in denen kaum mehr Wasser war. In Kübeln transportierten wir sie dann zu den nächsten, tieferen Tümpeln desselben Baches, die noch mehr Wasser enthielten. Angekommen im rettenden kühlen Nass, suchten sie sich sogleich das nächstbeste Versteck unter einem Laubblatt oder einem Stein.
Dort warten sie, so wie wir, sehnlichst auf ein paar Tage Salzburger Schnürlregen, das herrlichste Salmanderwetter, das man sich vorstellen kann :-)!

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