2. Projekt (2012-2014)

Der Alpen- und Feuersalamander in Österreich und Europa: Bestandsaufnahme und Schutzmaßnahmen

Dieses Projekt ist das Folgeprojekt des ersten Sparkling Science Projektes “Alpensalamander”, das von 2010-2012 gelaufen ist. Einige Schulen in Österreich sind neu hinzu gekommen, während andere, ganz fleissige, noch 2 Jahre beim Schutz und der Erforschung der Salamander mithelfen möchten. Die “alten” Schulen werden in diesem Projekt spezielle Fragestellungen zu Salamandern in ihren Heimatorten bearbeiten, denn sie sind ja mittlerweile schon “Salamanderexperten”. Die “neuen” Schulen werden mittels Workshops, Exkursionen und Aufgaben in die Thematik “Salamander” eingeführt.
Zusätzlich sind bei diesem Projekt auch noch 3 spanische, 4 italienische und 2 deutsche Schulen dabei, denn auch dort gibt es gefährdete Unterarten von Feuer- und Alpensalamander. Das macht dieses Projekt natürlich besonders spannend. Hier geht´s zu den Partnerschulen!

Die kleinen schwarz glänzenden Alpensalamander, auch unter dem Namen Wegnox, Wegmandl oder Hölldeixl bekannt, leben in unseren Bergen in Höhenlagen von 600-2500m. Die Feuersalamander sind durch ihre spektakuläre schwarz-gelbe Färbung gekennzeichnet und leben in europäischen Laubmischwäldern mit kleinen Quellbächen in Höhenlagen von bis zu 1500m.

Jeder kennt die Alpen- und auch die Feuersalamander, allerdings gibt es immer noch keine genauen Daten über ihr Verbreitungsgebiet und ihre Populationsgröße in Österreich. In diesem Forschungsprojekt möchten wir mit einem innovativen Ansatz, der Aufklärung, Forschung und Naturschutz vereint, genau diese Fragen mit Hilfe der SchülerInnen bearbeiten.
Viele von uns haben schon irgendwann einmal einen Salamander gesehen. Um ein genaues Bild zur Verbreitung zu erhalten, zielt dieses Forschungsprojekt darauf ab, die Bevölkerung zu befragen und alle gesichteten Salamander in eine Karte einzutragen. Eine zweite Frage geht der historischen Entwicklung der Alpen- und Feuersalamander in den letzten 50 Jahren nach. Viele ältere Menschen wissen noch von Salamandervorkommen, die heute spurlos verschwunden sind. Durch Interviews, die die SchülerInnen mit Bergsteigern, Bauern, Jägern und ihrer Familie führen, kann dieses Wissen erhalten und Informationen zur Populationsentwicklung geliefert werden. Alle Beobachtungen werden auf www.alpensalamander.eu eingetragen.

Da diese Salamanderarten nicht nur in Österreich sondern auch in anderen europäischen Ländern vorkommen und auch dort die Verbreitung noch nicht genau bekannt ist, wurde dieses Projekt auf die Länder Italien, Spanien und Deutschland ausgeweitet. Insgesamt nehmen 3 italienische, 4 spanische und 2 deutsche Schulen an diesem Salamanderprojekt teil. Es gibt somit für Sie die Möglichkeit zur Kontaktherstellung und zum Austausch mit diesen Partnerschulen. Sowohl in Italien als auch in Spanien finden sich einzigartige Salamanderarten, die nur dort vorkommen. Auch ihr Lebensraum unterscheidet sich stark von österreichischen Gebieten. So bietet sich z.B. der Austausch von Fotos bzw. der Dreh von Videos an, womit auch die sprachliche Barriere umschifft werden kann.

Folgende Bereiche werden den SchülerInnen in diesem Forschungsprojekt näher gebracht: die Biologie der Amphibien, Amphibienschutz, Umgang mit Interviewformularen, Sammlung von wissenschaftlichen Daten, Googlekarten, und Web2.0. Weitere infos gibt’s unter: Projektanleitung

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