1. Projekt (2010-2012)

Bestandsaufnahme der Alpen- und Feuersalamandervorkommen im Land Salzburg

Das Sparkling Science Projekt “Alpensalamander” lief von 2010-2012 mit 30 Schulen im ganzen Land Salzburg. Es wurden viele Daten zur Verbreitung und zum Schutz von Alpen- und Feuersalamander mithilfe der Schulen gewonnen. Da das Projekt so erfolgreich war, findet es im Folgeprojekt “Alpensalamander II” von 2012-2014 seine Fortsetzung.

Die kleinen schwarz glänzenden Alpensalamander, auch unter dem Namen Wegnox, Wegmandl oder Hölldeixl bekannt, leben in unseren Bergen in Höhenlagen von 600-2500m. Die Feuersalamander sind durch ihre spektakuläre schwarz-gelbe Färbung gekennzeichnet und leben in europäischen Laubmischwäldern mit kleinen Quellbächen in Höhenlagen von bis zu 1500m.

Jeder kennt die Alpen- und auch die Feuersalamander, allerdings gibt es immer noch keine genauen Daten über ihr Verbreitungsgebiet und ihre Populationsgröße in Österreich. In diesem Forschungsprojekt möchten wir mit einem innovativen Ansatz, der Aufklärung, Forschung und Naturschutz vereint, genau diese Fragen mit Hilfe der SchülerInnen bearbeiten.
Viele von uns haben schon irgendwann einmal einen Salamander gesehen. Um ein genaues Bild zur Verbreitung zu erhalten, zielt dieses Forschungsprojekt darauf ab, die Bevölkerung zu befragen und alle gesichteten Salamander in eine Karte einzutragen. Eine zweite Frage geht der historischen Entwicklung der Alpen- und Feuersalamander in den letzten 50 Jahren nach. Viele ältere Menschen wissen noch von Salamandervorkommen, die heute spurlos verschwunden sind. Durch Interviews, die die SchülerInnen mit Bergsteigern, Bauern, Jägern und ihrer Familie führen, kann dieses Wissen erhalten und Informationen zur Populationsentwicklung geliefert werden. Alle Beobachtungen werden auf www.alpensalamander.eu eingetragen.

Folgende Bereiche werden den SchülerInnen in diesem Forschungsprojekt näher gebracht: die Biologie der Amphibien, Amphibienschutz, Umgang mit Interviewformularen, Sammlung von wissenschaftlichen Daten, Googlekarten, und Web2.0. Weitere infos gibt’s auf: www.alpensalamander.eu Projektinformation ProjektInfo_Präsentation.pdf

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