Archive for April 16th, 2011

Hilfe für Feuersalamander auf der Postalm!

Ein Projektbericht von Johann Burgstaller, der vor 13 Jahren ein Feuersalamanderschutzprojekt mithilfe des Sport- und Musik RG Salzburg auf der Postalm ins Leben gerufen hat:

1998 entstand im September die Idee zu diesem Projekt für die Feuersalamander. Der konkrete Anlass waren die vielen totgefahrenen Feuersalamander auf der Postalmstraße zwischen Abtenau und Strobl (11 Feuersalamander und 1 Blindschleiche innerhalb von 8 Tagen).
Nachdem die Betreiber der beiden Mautstraßen für das Projekt große Begeisterung zeigten, stellte ich mit dem vorhandenen Bildmaterial eine kurze PowerPoint – Präsentation mit dem Titel „Feuersalis Glück … und Ende“ zusammen. Die Begeisterung der Schüler war sofort geweckt und parallel dazu organisierte ich mit dem Kollegen aus Bildnerische Erziehung und Werken die Herstellung der selbst bemalten Schilder durch die Schüler der damaligen 2.Klasse.

Nachdem die Schilder angefertigt waren fuhren wir, die 2.Klasse, Prof. Pramhaas und ich mit einem Bus nach Strobl. Dort begannen wir damit, die Tafeln mit den aufgemalten Feuersalamandern einerseits an den vorhandenen Pflöcken von Verkehrszeichen und andererseits an mitgebrachten Pflöcken, die wir im Boden fixiert hatten, zu montieren.

Am Postalmplateau gab es zur Mittagszeit im Gasthaus eine Jause. Nach dieser Stärkung ging die Fahrt auf der anderen Seite nach Abtenau weiter. Kurz nach dem Start machten wir noch einen Halt bei einem Tümpel in dem wir die darin lebenden noch fußlosen Kaulquappen und die Larven von Bergmolchen bestaunen konnten, die schon alle 4 Beine entwickelt hatten und dabei noch ihre Außenkiemen trugen.

Nach diesem Stopp montierten wir die restlichen Salamandertafeln auf der Abtenauer Seite der Postalmstraße bevor wir wieder zur Schule zurückfuhren. Die Begeisterung der Schüler für dieses Projekt und das Interesse der Gäste auf der Postalm war so groß, dass wir dieses Projekt jedes Jahr mit einer zweiten Klasse wiederholten.

Vielen Dank für diesen tollen Bericht und wir hoffen, dass noch einige weitere solcher Projekte ins Leben gerufen werden! Ideen sind hier jederzeit willkommen! :-)