Exkursion zur Postalm mit der 3a der HS Strobl und Herrn Burgstaller

Gemeinsam mit den SchülerInnen der 3a der HS/NMS Strobl, Frau Ebner, Frau Pugl-Pichler und Herrn Burgstaller war ich (Martina) heute auf Exkursion. Um halb acht starteten wir von der Schule in Strobl mit dem Bus Richtung Postalm.

Erster Halt war an einem kleiner Bach neben der Straße, gesäumt von jungen kräftig-stämmigen Schachtelhalmen. Im Spätsommer bis Herbst trifft man in dieser Gegend auf Feuersalamander-Larven und auch adulte Tiere sind direkt neben der Straße zu sehen. Aber jetzt, Anfang Mai, ist es dort am Nordwesthang einfach noch zu kalt. Es ist zwar nur ein sehr kleines unscheinbares Bächlein, direkt am Straßenrand, jedoch führt es das ganze Jahr hindurch Wasser, was für Feuersalamander essentiell ist. … weiter geht’s zum nächsten Halt!

Zweite Station war eine kleine Lacke neben dem Parkplatz des Skiliftes Postalm. Wir entdeckten kugelförmige Ansammlungen von Froschlaichen, sowie Gallertfäden von Krötenlaichen und auch einige Kaulquappen. Hoffentlich trocknet die Lacke nicht aus, dass die Amphibien überleben können. Denn nur ein paar Tritte von Kühen, welche die dichte Lehmschicht durchbrechen reichen aus um die Lacke trocken zu fällen.

Nächste Station war ein kleiner Tümpel neben der Straße etwas weiter Richtung Abtenau. Wieder eine kleine Amphibienoase. Froschlaich, Kaulquappen und Bergmolche im männlichen wie weiblichen Wasserkleid waren im Wasser zu finden. Nach genauerem betrachten entdeckten wir  ein Froschpärchen bei der Paarung. Süß die zwei wie sie sich im Wasser aneinander klammern.

Nächster Halt. Wir wanderten entlang eines Baches. Er könnte theoretisch für Salamander-Larven geeignet sein. Das Problem in der Praxis ist aber, dass der Bach nach der Schneeschmelze teilweise trockenfällt und somit nicht für Salamander-Larven geeignet ist. Wir folgten dem Bachverlauf. Entdeckten noch einige Wasserlacken prall gefüllt mit Amphibien, in jeglicher Lebensphase von Ei über Larve bis zum erwachsenen Tier. Eine frisch geschlüpfte Steinfliege begrüßte uns am Wegesrand. Sie war noch weich und hellgelb. Die Frühlings-Geophyten zeigten ihre volle Pracht und die Sumpfdotterblumen versüßten das Landschaftsbild. Bei der Hütte von Herrn Burgstaller, auch unter dem Namen „Burgis Einkehr“ bekannt, machten wir eine Pause. Ein traumhaftes Fleckchen.

Gestärkt fuhren wir weiter zur letzten Station. Ein kleiner Salamander-Bach, am Südhang gelegen. Herr Burgstaller hat dort gestern drei Larven gesehen. Wir suchten den Bach ab, aber waren leider nicht erfolgreich. Es war den Larven wohl zu hell an diesem traumhaft sonnigen Tag. Beim nächsten Mal dann!

Es war eine tolle Exkursion. Mit vielen Höhepunkten. Vielen lieben Dank an Herrn Burgstaller. Bis bald. Liebe Grüße, Martina :)

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